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31.12.2011

"Liebe Tierfreunde,
leider hat Fee ihren letzten Kampf verloren.



Nachdem sie vor zwei Wochen von einem Auto angefahren wurde (der Fahrer ist weiter gefahren!) und schwer verletzt wurde haben wir gemeinsam gezittert, geweint, gebetet und gehofft, aber gestern ging dann nichts mehr und wir haben sie auf ihrem letzten Weg begleitet. Sie hat zwei Operationen überstanden, eine Niere verloren, aber trotz mehrerer Bluttransfusionen hat ihr kleiner Körper gestern aufgeben müssen. Wir sind so unendlich traurig, sie hinterlässt eine Lücke in unserer Familie, die nicht geschlossen werden kann. Nun ist sie hoffentlich an einem Ort ohne Schmerzen und ist sich der Liebe bewusst, die sie immer bekommen hat.

Wir hatten vier wundervolle - wenn auch viel zu kurze Jahre - mit ihr und werden die kleine Maus niemals vergessen,


Für Fee:

Es war so schön, dich etwas mehr als vier Jahre bei uns haben zu dürfen. Wir haben dich so unendlich geliebt, Jonas hat jeden Tag mindestens zehnmal gesagt, wir sollten doch jetzt gerade mal gucken, "wie süß die Fee gerade aussieht !" Und so warst du auch : Unwahrscheinlich hübsch, niedlich, verschmust und eine treue Begleiterin in allen Lebenslagen. Ich fühle mich so alleine, wenn ich nun joggen gehe, du warst IMMER dabei - ich sehe dich immer noch mit fliegenden Ohren vor mir her laufen, dass der Matsch nur so spritzte.
Ich vermisse es, dass du abends immer ins Bad geschaut hast, ob ich mir schon die Zähne putze, damit du nun mal langsam ins Schlafzimmer-Körbchen gehen kannst - niemals werden wir deinen sanften Blick aus deinen wunderschönen braunen Mandelaugen vergessen. Unser Urlaub im Allgäu wird ohne dich nie wieder derselbe sein, du bist alle Bergtouren fleißig mit gelaufen und hast darauf geachtet, dass alle zusammen bleiben. Anschließend gab es dann erfrischendes Spielen in der Breitach, das hat besonders dir und Jonas viel Spaß gemacht.

Leider musstest du einen so unnötigen Tod sterben, als ein Autofahrer dich anfuhr, weiterfuhr und dich so schwer verletzte, dass du nach zwei Wochen Kämpfen, Hoffen und Leiden erlöst werden musstest. Das war leider das Letzte, liebe Fee, das wir für dich tun konnten. Wir blieben bei dir, haben mit dir geredet, bis du friedlich eingeschlafen bist und auch, als du bereits auf der anderen Seite angekommen bist, warst du nicht alleine.
Du fehlst unendlich und hinterlässt eine riesige Lücke. Noch können wir es nicht wirklich fassen, dass du für immer fort bist und hoffen, dass eine Zeit kommen wird, in der wir nicht mehr in unerträglichem Schmerz, sondern in schöner Erinnerung an dich zurück denken können. Irgendwann sehen wir uns wieder und können gemeinsam über grüne Wiesen laufen.

Danke, dass du da warst !
Deine Birgit, Bernd & Jonas Herrmann


 

17.11.2011

"Liebe Tierfreunde,
Rucky ging über die Regenbogenbrücke.



Rucky verstarb heute, 17.11.1011 gegen 12:05 Uhr, in der Tierklinik. Sie wurde von ihren grausamen Schmerzen erlöst. Unbemerkt hatte sich, irgendwann, ein Krebs in ihrem Oberkiefer und Unterkiefer breitgemacht. Als wir ihn bemerkten war es für Rucky zu spät. Leider wurde Ruckys Traum von einem schönen eigenen zuhause und von Menschen die sie als ihren Hund liebten und annahmen nicht mehr erfüllt. Lediglich bis zu uns hatte sie es noch geschafft. Sie war so lieb, mit allem zufrieden, ist uns nie zur Last geworden. Manchmal gab es Ansätze wo sie etwas gespielt hatte. Sie hat es geliebt auf der roten Matte zu liegen und uns allen zuzusehen. Rucky muss schlimme Schmerzen gehabt haben die sie uns aber nie gezeigt.

Tiere leiden einsam und schweigend.



Zuletzt war Ihr kleines Gesichtchen, von gestern auf heute, an einer Seite total angeschwollen. Das sie gleich in die Tierklinik kam half nichts mehr. Rucky wurde in Narkose untersucht und dann nicht mehr geweckt. Wenigstens der Tot war gnädig.

Sie zeigte schon bei der Beruhigungsspritze Dankbarkeit. Sie seufzte tief und legte ganz langsam ihr Köpfchen auf den Boden. Wir glauben Rucky wusste was hier nach kam. Rucky wurde nur fünf Jahre hatte zwar kein zuhause aber unsere Liebe und die hat sie jetzt auch mitnehmen dürfen.

Rücky wir hatten Dich alle lieb und Du hattest viele Freunde gewonnen. Danke das wir Dich kennen lernen durften. Es trauern um Dich Tom, Birgitt und die anderen Hunde und Deine Fraunde.
Danke, dass du bei uns warst !
traurige Grüße Birgitt


 

22.10.2011

"Liebe Tierfreunde,
Der kleine Oskar musste viel zu früh über die Regenbogenbrücke gehen.



Da Oskar erst vor so kurzer Zeit von uns vermittelt wurde,
möchten wir auch ein paar von den Vermittlungsfotos hinzuzufügen die wir noch hatten.(THN)
Am 22.10. ist Oskar nach kurzer, schwerer Krankheit erlöst worden.
Leider wurde er noch nicht einmal ganze 10 Monate alt und war auch erst seit 7 Wochen in unserer Familie.

Auch wenn wir nur einen kurzen Zeitabschnitt miteinander verbracht haben, so haben wir doch viel Spass miteinander gehabt.
Wir hoffen, dass Oskar die Zeit mit uns genau so gut gefallen hat.

Wir vermissen Dich sehr
Dagmar, Christina, Robert und Bernd Huppertz


 

26.07.2011

"Liebe Tierfreunde,
Nun hat auch Melli hat die Regenbogenbrücke hinter sich gelassen.



An unsere Melli

Liebe Melli, Du warst zwei Jahre und drei Monate unser größter Schatz. Wir wuchsen sehr zusammen und waren unzertrennlich. Mit großer Freude durften wir erleben, wie aus einem verängstigten alten Hund, ein glückliches fast normales Hundemädchen wurde.

Leider war uns nicht mehr Zeit vergönnt. Dein Herzchen hatte zuviel gelitten und wir mussten uns trennen. Geliebte Melli, Du bist jetzt in unseren Herzen, wir werden Dich und deine Güte, Deine Fähigkeit zu geben und zu lieben, nie vergessen.

Nicht du musst Danke sagen, sondern wir haben zu danken.
Liebe kleiner Spatz, danke das wir Dich lieben durften.

Nun gehe über Deine Regenbogenbrücke und sei unbeschwert und glücklich, eines Tages werden wir uns wiedersehen.

Bis dahin gedenken wir einander.

Deine Mami und Dein Papa
Elisabeth und Peter


 

31.05.2011

"Liebe Tierfreunde,
Grace hat die Regenbogenbrücke hinter sich gelassen.



Meine liebe Grace,

als du in unser Leben tratst, waren wir noch voller Trauer um unsere Cheyenne und Luigi, die kurz hintereinander über die Regenbogenbrücke gingen. Eigentlich sollten du und deine "Zellengenossin"aus der Tötungsstation, Destiny, als Pflegekatzen bis zu eurer Vermittlung bei uns bleiben. Aber schon schnell war klar, dass ihr für immer bleibt. Dein "immer" währte nur 3 Jahre.

Weil wir damals dachten, dass Destiny schwanger wäre, (war sie aber nicht) wurdet ihr zeitversetzt kastriert. Als Desti vom Tierarzt kam und noch recht beduselt in ihrem Körbchen lag, bist du etliche Male zum Futternapf gelaufen und hast für sie Trockenfutter geholt und das zu ihr gebracht. Das war soooo goldig! Beim Gassigehen mit den Hunden hast du uns oft begleitet, ich bin wegen dir extra eine andee Strecke gelaufen, damit wir nicht über die Hauptstrasse mussten. Bei Regen bist du einfach unter Keeshas Bauch gelaufen, so konntest du uns begleiten, ohne nass zu werden. Überhaupt hatten du und unssere Schäferhündin Keesha ein ganz besonderes Verhältnis zueinander. Oft lagt ihr aneinander gekuschelt auf der Couch.

Dein Schlafplatz konnte nie groß genug sein, jedes Hundekörbchen - egal welche Größe - war erst einmal deins. Oft war es so, dass die Hunde nicht auf ihren Schlafplatz konnen, weil du es beansprucht hast.

Irgendwann im letzten Jahr kamst du nicht mehr nach Hause. Sehr untypisch für dich, denn das Frühstück hast du nie verpasst. Nach intensiver Suche fanden wir dich verletzt unter der Hollywoodschaukel der Nachbarn. Dein Beinchen war gebrochen. Dr. Camp operierte dich sehr lange und baute dir eine Metallplatte ein. 4 Wochen musstest du ruhig gestellt werden. In der Klinik hätte ich dich nie gelassen, schließlich gehört ein krankes Familienmitglied nach Hause! Du hast die lange Zeit im Käfig so tapfer ertragen, dass meine sowieso schon übergroße Liebe zu dir ins Unermessliche wuchs!

Leider war die lange Bewegungslosigkeit nicht so gut für deine Körpermasse, alles, was man dir in dieser Zeit gutes tun konnte, ging durch den Magen...
Aber egal! Irgendwann passtest du dann doch wieder durch die Katzenklappe und brachtest uns deine "Geschenke" mit.

Als wir dann die fast verhungerte und trächtige Farina aufnahmen, warst wieder du es, die mithelfen wollte und Farina eine Maus mitbrachtest! Immer warst du für jeden da - ob Mensch ob Tier, alle haben dich geliebt!

Und dann kam der Anruf meiner Nachbarin - "Pitty auf der Straße im Graben liegt eine Katze - das könnte Grace sein!" Und der Schuhkarton, in dem du morgens noch fröhlich gespielt hast, wurde zu deinem Sarg...

Keesha und Destiny trauern sehr und uns fehlst du an allen Ecken und Enden

Ich weiß, dass wir uns wiedersehen - und dann sind wir alle wieder vereint. Und bis dahin - machs gut, meine Schöne!

Deine Pitty und Familie


 

03.09.2010

"Liebe Tierfreunde,
ich bin gebeten worden, Pablo hier einzustellen.



Pablo und ich haben unseren gemeinsamen Kampf aufgeben müssen.

Er gab all seine Liebe und seine unglaubliche Kraft und Stärke. Ich gab all meine Liebe und die mir zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel, um seinen geschundenen Knochen zu helfen.
Aber am 25. August 2010 - nach einer gemeinsam verbrachten wunderschönen klaren Vollmondnacht - mußte ich dem besten Hund der Welt meinen letzten Liebesbeweis geben.
Sein Tierarzt, der ihm in den 5 Jahren und 5 Monaten unserer gemeinsamen Zeit so oft geholfen hatte, kam zu uns nach Hause.

Leb wohl, mein geliebter Pablo-Bär.
Ich freue mich auf unser Wiedersehen!


Pablo ist am 25.08´10 gestorben.

Bitte seit so lieb, wenn ihr schreiben wollt; wendet Euch an diese Addi: claudia.buessgen@web.de

Lieben Dank, Birgitt


 

17.07.09

"Hallo Birgit,

vielleicht kannst du dich ja noch an mich erinnern. Mein Name ist Pluto. So haben sie mich zumindest gerufen.
Wer? Natürlich meine Mami und mein Papi. Ich war schwarz und an allen Enden weiß und auch am Brüstchen. Vor gut 4 Jahren hattest du mich an die tollste Mama und den tollsten Papa vermittelt die man sich nur vorstellen kann. Ich hatte sogar sofort eine braune Labrador-schwester, die ich sooo lieb hatte.
Du wolltest mich auch mal besuchen kommen, hattest du versprochen, aber gekommen ist bis heute niemand von euch. Naja, zugegeben es war ja auch nicht nötig, denn ich hatte das beste zu Hause bekommen was ich mir nur wünschen konnte.
Für mich war nichts zu teuer, nichts zu schade. Obwohl ich oft auch viel dummes Zeug im Kopf hatte, und manches Handy gegessen habe, konnten Mami und Papi mir nicht mal richtig böse sein, denn ich weiss sie hatten mich sofort unendlich lieb gewonnen.
Manches mal durfte ich sogar beim Papa oder bei der Mama im Bett schlafen. Es fehlte mir also an nichts und es war jeden Tag ein schöner Tag für mich.

Leider überkam mich gestern morgen ein ganz furchtbarer Krampfanfall, der mir ganz doll weh tat und gar nicht mehr weg ging. Ich bekam auch keine Luft mehr und hatte ganz viel Schaum vor dem Mund.
Zum Glück waren Papa und die Mami da und brachten mich sofort zum Doktor in die Tierklinik. Der gab mir dann zum Glück eine Notfallmedikation, so das ich einigermaßen wieder zur Beruhigung kam. Ich hörte das der Doktor der Mami gut zu sprach und ihr versicherte das ich bei ihm in guten Händen sei.
Somit gingen sie dann weg und kamen nach einer Weile zurück und holten mich wieder ab. Ich war immer noch sehr benommen und konnte kaum laufen, aber den Papa hab ich sofort gerochen und hab mich so sehr gefreut das ich sogar laut weinen musste. Mein Schwänzchen wackelte so wie noch nie, um zu zeigen wie sehr ich mich über sie freute.

Dann waren wir schon auf dem Weg zu einem anderen Doktor, der mir wohl noch besser helfen konnte, sagte der Papa, der mich die ganze Zeit auf dem Arm hatte. Ich glaube er hat sogar geweint. Aber warum denn?
Ob er sich auch so sehr gefreut hatte mich wieder in seinen Armen zu haben, oder sorgte er sich so um mich?!
Dort angekommen wurde es mir plötzlich wieder ganz schlecht. Der Doktor, der im übrigen sehr lieb zu mir war, sagte auch das Papi und Mami sich keine Sorgen machen sollten. Man würde mich lieber über Nacht unter Beobachtung in der Spezialklinik ohne Mami und Papi dabehalten. Ich sollte dort ebenfalls in den allerbesten Händen sein.
Sie wollten sich gerade umdrehen und gehen, damit der Doktor mit seinen Untersuchungen beginnen kann, als der Papi noch mal zu mir kam und mir ein zärtliches Küsschen auf den Kopf gab. Ich sah wieder Tränen in seinen Augen und ich sah ihnen noch so lange hinterher, bis sie durch die Türe verschwanden und den Raum verließen, da sie nun mal nicht mit auf die Station durften wo dann weitere Untersuchungen folgen sollten damit ich schnell wieder gesund werde.
Ich freute mich so sehr, denn ich konnte es kaum erwarten morgen den Papi und die Mami durch die Türe kommen zu sehen, wenn Sie mich wieder zu sich nach Hause holen. Sie fehlten mir schon jetzt so sehr.
Dann führte der liebe Doktor mich auf mein Zimmer und gab mir was zur Beruhigung. Doch nach wenigen Stunden fingen diese dollen Schmerzen wieder an…..

Das ist alles woran ich mich noch erinnern kann, denn als ich wieder wach wurde befand ich mich an einem wunderschönen Ort mit ganz vielen Kameraden.
Nur…. eines fehlte mir, meine Mami und mein Papi und meine Labbi-Schwester Samira. Wo sind sie nur?
Sie wollten mich doch abholen!!??

Irgendwie kann ich sie aber von hier oben sehen. Da sind sie doch, aber ich sehe sie nur weinen. Ich glaube sie sind sehr, sehr traurig. Warum nur?
Der Papa beugt sich gerade weinend über einen Hund, der reglos auf einem Rollwagen liegt und der sieht ja sogar genauso aus wie ich!!
Ich verstehe das alles nicht.
Naja ich werd hier, genau hier wo ich jetzt bin, auf sie warten und ich bin mir sicher, ich werde sie irgendwann wieder sehen, denn sie waren die beste Familie auf der ganzen Welt.

Daher danke ich euch, das es euch gibt und ich noch einmal solch wunderschöne Jahre erleben durfte. Durch Euch können auch bestimmt ganz ganz viele andere unglückliche Wauzis in Familien gebracht werden, wo Sie so geliebt werden, so wie ich geliebt wurde.

Noch mal Danke,

euer Pluto


 

10.07.08

"Unser "LOUIS" ist am 07.08.2008 über die Regenbogenbrücke gegangen.

Wir vermissen Dich so sehr und können es nicht verstehen, wieso wir Dich nur so kurze Zeit lieben und verwöhnen durften.
Nach allem, was Du durchgemacht hast, hättest Du es so sehr verdient gehabt, endlich das Paradies geniessen zu können.
Der einzigste Trost für uns ist, das Du nicht leiden musstest, sondern friedlich eingeschlafen bist.
Du hast gekämpft bis zum Schluss, Du wolltest leben!

Doch am Ende hat Dir die Kraft gefehlt und Du sagtest zu Dir:
"Jetzt kann ich gehen, ich durfte noch 2,5 Jahre im Paradies leben und einfach Hund sein, ich wurde verwöhnt und zum ersten Mal in meinem Leben fühlte ich Liebe und Geborgenheit, das hab ich sehr genossen. Nun gehe ich voller Freude den Weg über die Regenbogenbrücke."

Uns fehlt der Duft Deiner kleinen Käsefüsse und der für andere unerträgliche Mundgeruch.
Deine lustige Art zu laufen, man hätte meinen können, du wärst ein kleines Känguruh.
Das alles liebten wir an Dir, denn das warst Du, unser geliebter "LOUIS".

*LIEBER LOUIS, DU WIRST FÜR IMMER IN UNSEREN HERZEN SEIN, WIR ERDEN DICH NIE VERGESSEN*


 

2007

"PIA ist tot ...

...eben bekam ich diese Nachricht von meiner Freundin Regina und sie möchte es zum Anlass nehmen, an all die alten Hunde in den Tierheimen und im Tierschutz zu erinnern, auf das diese evtl. durch Euch noch eine Chance bekommen...

Pia starb im gesegneten Alter von 21 Jahren...


Pia hat gestern ihre Augen für immer geschlossen...

Sie war ein Segen für meine Seele, ein nicht zu ersetzender unerschütterlicher Fels in der Brandung immer unauffällig aber immer mit einem guten Blick in meiner Nähe und sie hat mir ohne das sie etwas sagen konnte manche Frage beantwortet die ich in mir hatte. Ich brauchte nur in ihre Augen schauen und dann wusste ich was richtig war. Nun ist sie nicht mehr da und ich vermisse sie so sehr.

Sie ein Wegwerfprodukt unserer Gesellschaft. Angeschafft aus Unüberlegtheit oder Langeweile und dann einfach genauso gleichgültig wieder abgegeben. Kam sie vor einigen Jahren im Tierheim in Begleitung ihrer beiden Gefährten im greisen Alter von 18 Jahren an. Wohnungswechsel war der Grund und sie wurde, trotzdem sie immer wieder vorgestellt wurde von keinem genommen.

So blieb sie dann allein zurück und wollte nicht mehr leben. Sie stand einfach nicht mehr auf und urinierte im liegen, blieb dann in ihrer Pipipfütze liegen und verweigerte die Nahrung. Immer sagten die Leute ne, wissen sie ich habe gerade einen Hund verloren und das kann ich nicht. Oder so ein alter Hund muß bestimmt sofort zu Tierarzt und ich hab gerade so viel Geld in meinen verstorbenen Hund gesteckt. Ist die denn überhaupt stubenrein?

Ich schaute mir das eine Weile an und konnte diesen Leidensweg nicht länger ansehen, nahm sie, ohne wenn und aber, auf und liebte sie vom ersten Tag an abgöttisch. Sie war mein Erdferkel, meine Arbeits-Pia, die riesengroße Äste über kilometerlange Spaziergänge schleppte, die wieder lebendig geworden, Bälle liebte und spielte, auch als sie schon langsam und tüddelig geworden, immer noch an einen jungen Hund erinnerte, weil ihr Herz wieder froh war..

Sie, die keine Güllepfütze ausließ und mit Vergnügen über die Felder stromerte, wurde wieder ein glücklicher Hund.

Ich kann nur sagen, all die Leute die sie nicht genommen haben, wissen nicht, was sie verpasst haben. Sie konnte weinen wie ein Kind, wenn ihr etwas wehtat und sie konnte sich freuen wie Eines.

Was ich damit sagen will, ist folgendes...

Im Namen von Pia möchte ich es in diese verdammte materiell eingestellte Welt hinausschreien:

- Ist es wirklich so unerträglich wenn man einen Hund hat der einem den Teppich voll pinkelt?
- Der nicht mehr so jung und frisch aussieht?
- Der keinen Garantieschein für ein so langes Leben in der Tasche hat?
- Ist euch diese Liebe zwischen Mensch und Tier eigentlich so wenig wert?
- Wie eng sind die Menschen in ihrem Denken?
- Ist es nur wichtig, was die Nachbarn sagen, oder was der Besuch denkt?

Meine Möbel haben arg gelitten in den Jahren der Hundehaltung und ich habe auch mal saubere Tapeten und Wände gehabt und ich weiß, weil ich es kenne, wie unabhängig ein Leben ohne Hunde ist, aber glaubt mir bitte, ich möchte mit keinem von denen tauschen, die ihr Leben so leben und am Ende ihre Geldscheine mit ins Grab nehmen und sich im Alter an nichts anderes, als ihre sauberen Tapeten erinnern können...

Ich dagegen kann mich an ihre wunderbaren Augen erinnern, an ihren Geruch, ihr zotteliges Fell und ihren Übermut. Ich möchte euch im Namen von Pia bitten, solltet ihr noch einmal den Entschluss fassen, irgendeinem Tier ein Zuhause zu schenken, nehmt es so, wie es ist und lasst es nicht aus Altersgründen dort zurück, ich bitte euch, seid geduldig und zeigt diesen Tieren, das ihr sie mit ihren körperlichen Macken und Fehlern liebt, denkt daran ihr werdet auch einmal alt.

Möchtet ihr das selbe Schicksal erleiden? Aus Altersgründen irgendwo einsam in der Ecke liegen und vergessen werden? Euer Hund würde euch nie vergessen. Deswegen frage ich mich, warum legen die Menschen soviel Wert auf das Denken ihrer Mitmenschen? Diese Menschen sind es doch, die so Gefühlskalt reagieren...

Pia wird mir leider keiner mehr wiedergeben können, aber ich bitte euch nun, prüft doch mal nach ob ihr nicht noch einen Platz frei habt für irgendeinen alten Hund der vielleicht sehr glücklich wäre wenn er euch auf den Teppich pinkeln dürfte. Einen alten Hund begleiten zu dürfen macht euch weise, ihr werdet zufrieden und ihr werdet die wichtigen Dinge im Leben zu schätzen wissen.

Ich bitte euch im Namen von Pia um Weiterverbreitung , Gruß Regina


 

"Liebe Tierfreunde,

Jaffa, die liebe Schäferhündin, für die auch über diesen Verteiler ein ruhiger Platz gesucht wurde, nachdem sie von ihrem ehemaligen Halter einfach verlassen worden war, ist mit 8 Jahren unter fürchterlichen Schmerzen gestorben.
Entsetzt habe ich eben die nachfolgende Mail von Kerstin gelesen. Ich kann es noch immer nicht fassen, was da passiert ist.
Wenn auch Sie etwas derartiges erlebt haben, was jetzt Jaffa das Leben gekostet hat, dann setzen Sie sich doch bitte mit Kerstin in Verbindung:

eMail: kerstin.torsten@t-online.de

Mit traurigen Grüßen
Hannelore Barke


Liebe Hannelore,

Du kannst "Jaffa " aus dem Verteiler nehmen, aber ich wäre Dir sehr dankbar, wenn Du nachfolgendes verbreiten könntest:

Das Suche nach einer Vermittlungsstelle für Jaffa kann abgeschlossen werden, denn sie lebt nicht mehr....

Gestern Nacht ist Jaffa elend an einer Magendrehung verreckt, weil die Tierklinik sie nicht ohne "Cash" behandeln wollte.
Ich habe Zeit meines Lebens meine Tierarztrechnungen bezahlt, und nun, wo es uns EINMAL finanziell nicht so toll ging, passiert so etwas.
Ich bin schockiert und völlig entsetzt über das Verhalten der Chefin der Tierklinik.
Da steht ein Hund vor ihr, der weint und sich krümmt vor Schmerzen, und sie sagt Eiskalt: Ohne Moos nix los.

In der Berufsordnung der Tierärztekammer Berlin steht in Anlehnung an den Hypokratischen Eid der Ärztekammer unter §2 Absatz 4:
In Notfällen ist jeder Tierarzt zur sofortigen Leistung erster Hilfe verpflichtet.

Nun haben wir bei der Polizei erstmal Anzeige erstattet, und die gute Frau Doktor wird wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz vorgeladen.
Das war wirklich ein Freitag der 13....
Ich werde nun intervenieren gegen diese tolle Klinik, wo ich nur kann. Auch die Berliner Tierärztekammer wird morgen informiert.
Der Grund für mein unerbittliches Vorgehen ist nicht etwa Rache, sondern der Wunsch diese Qualen anderen Tieren in Not zu ersparen.
Ich bin sehr gespannt ob dabei etwas herauskommt, und würde Euch sehr bitten, falls Euch schon mal ein derartiger Fall zu Ohren kam, mir Bescheid zu geben, denn ich habe keine Vergleichsmöglichkeiten.

Bei der Tierklinik handelt es sich um dieTierärztliche Klinik für Kleintiere
Dr.med.Vet. Gisa Löwe
Märkische Allee 258
12679 Berlin
Tel.: 030/9322093

Traurige und völlig geschockte Grüße
Kerstin